Termine

04. Dezember 2021
Ort: Mülheimer Obstgarten e. V.
An den Übungsterminen besteht die Möglichkeit, frisch erworbenes oder seit Längerem vorhandenes...
04. Dezember 2021 um 10:00
Ort: SDW
Rund um das Thema Obstbäume: Schwerpunkt Baumobst Samstag 04.12.2021, 10:00 – 14:00 Uhr Treffpunkt:...
10. Dezember 2021
Ort: Obstbaumschnittschule
Vermittlung von Grundwissen über den Obstbaumschnitt an Jung- und Altbäumen. Die Kursteilnehmenden...
28. Januar 2022 um 14:00
Ort: Biologische Station im Kreis Euskirchen
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Ausbreitung der Laubbaummistel und der damit verbundenen...
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Familie Kemper/Steinnökel in Borgholzhausen

FloraWestfälische Tiefblüte, Jakob Lebel, Prinz Allbrecht von Preußen, Dülmener Rosenapfel, Löwenzahn, Sauerampfer, Schafgarbe, Distel
FaunaSteinkauz, Grünspecht, Rauchschwalbe, Igel, Erdhummel, Zwergfledermaus
Gepflegte StreuobstwieseGepflegte Streuobstwiese © Hanna Bante

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Auf der Streuobstwiesenfläche der Familie Kemper, die am Fuße des Teutoburger Waldes im Kreis Gütersloh liegt, stehen insgesamt etwa 70-75 Bäume (Apfel, Birne, Kirsche, Mirabelle, Pflaume). Der Bestand ist eine Durchmischung von Bäumen allen Alters. Der Kreis Gütersloh hat im Vergleich zum Kreis Rhein Sieg, Kreis Paderborn oder dem Kreis Höxter eine relativ geringe Streuobstdichte. Umso wertvoller ist in dieser Region ein gepflegter Bestand wie der der Familie Kemper. Mit der Unterstützung von Hans-Joachim Bannier vom Obst-Arboretum Bielefeld wurde darauf geachtet, dass eine Vielfalt alter, regionaler Sorten auf der Wiese besteht (z.B. Westfälische Tiefblüte, Jakob Label, Prinz Albrecht von Preußen, Dülmener Rose und weitere).

Der Bestand wird regelmäßig gepflegt und geschnitten, ansonsten pflegt eine kleine Rhönschafherde den Unterwuschs. Durch die Beweidung wird nicht nur zum Erhalt der Streuobstwiese beigetragen, sondern auch zum Erhalt einer alten Schafrasse.
Neben den Schafen bietet die Obstwiese, vor allem durch die Altbäume mit Höhlen auch weiteren Tieren wie Steinkauz, Siebenschläfer und vielen Insekten einen Lebensraum. Zur Förderung der Artenvielfalt hängen in den Bäumen zahlreiche Nisthilfen (Nistkästen, Steinkauzröhren etc.) für unterschiedliche Vogelarten. Der Steinkauz brütet seit vielen Jahren erfolgreich auf dem Grundstück. Er nutzt die Bäume/Röhren als „Zwischenquartier“ für die Jungen, wenn es im Giebel zu eng wird.

Das Obst wird jedes Jahr, soweit es möglich ist, verwertet (Saft, Marmelade, Einkochen). Freunde und Bekannte helfen bei der Verwertung. Als Gemeinschaftserlebnis wird dazu regelmäßig zur Apfellese eingeladen.

Kontakt

Familie Kemper/Steinnökel

Nachbarn

Gebiete in der Nähe

v.l.: Eckhart Schlömer vom NABU Minden-Lübbecke, Sabine und Christoph Aschemeier © G.-H. Nahrwold

Die ausgezeichnete Streuobstwiese wurde auf Initiative der Familie Aschemeier bereits 2006 komplett neu angelegt. Auf [...]

Die ausgezeichnete Streuobstwiese wurde auf Initiative der Familie Aschemeier bereits 2006 komplett neu angelegt. Auf einem Hektar Fläche sind insgesamt 62 Hochstamm-Obstbäume in vier Reihen angebaut. Die Fläche wird seit Jahren als extensive Schafweide genutzt, übrigens eine Ausnahme auf den überwiegend ackerbaulich genutzten Löß-Böden am Rande des Wiehengebirges.

Auszeichnung auf dem Hof der Familie Waltermann-Krass mit Umweltministerin S. Schulze (mitte) © Frederick Werning

Diese vorbildliche münsterländische Streuobstwiese ist auf einer Fläche von 5000 Quadratmetern angelegt. Hier sind 35 [...]

Diese vorbildliche münsterländische Streuobstwiese ist auf einer Fläche von 5000 Quadratmetern angelegt. Hier sind 35 hochstämmige Obstbäume zu finden, darunter die bekannten Sorten Alkmene, Weißer Klarapfel, Holsteiner Cox, Dülmener Rose und weitere Birnen-, Mirabellen-, Zwetschgen-, Pfirsich- und Kirschbäume.

Auszeichnung © Wulf Daneyko/Lippische Landes-Zeitung

Familie Flörkemeier aus Kalletal freut sich über die Auszeichnung ihres vorbildlichen Streuobstbestandes, die zugleich [...]

Familie Flörkemeier aus Kalletal freut sich über die Auszeichnung ihres vorbildlichen Streuobstbestandes, die zugleich auch die erste Auszeichnung im Weserbergland ist. Die große Streuobstwiese von Hof Flörkemeier liefert nicht nur köstliche Früchte, sondern wird dank einer Streuobstpädagogin auch schon mal zum "grünen Klassenzimmer".

Kirsche © Fiege/Ostmann

Der Waldgarten verfügt über rund 96  Sorten von Apfel-, Birn- und Zwetschegenbäumen. Auch Kirschen und viel Wildobst wie [...]

Der Waldgarten verfügt über rund 96  Sorten von Apfel-, Birn- und Zwetschegenbäumen. Auch Kirschen und viel Wildobst wie Cido, Apfelbeeren, Hagebutten, Haselnüsse, Hagebutten, Kirschpflaumen, Schlehe, Weissdorn und verschiedene Beeren werden hier geerntet. Das Obst wird roh verzehrt oder zu Saft und Apfelcidre verarbeitet.

Mächtige und gepflegte Obstbäume © Wolfgang Brasse

Auf der ca. 1,2 ha großen Streuobstwiese von Familie Brasse aus Iserlohn finden sich laut Sortenbestimmung des [...]

Auf der ca. 1,2 ha großen Streuobstwiese von Familie Brasse aus Iserlohn finden sich laut Sortenbestimmung des Pommologenvereins uralte und seltene Obstsorten. Dazu gehören u.a. die Birnensorten Münsterbirne, Josephine von Mecheln und Winternelis. Um den Bestand für die Zukunft zu sichern, werden seit 2016 Obst und Zweige für die Nachzucht genommen.