Termine

04. Dezember 2021
Ort: Mülheimer Obstgarten e. V.
An den Übungsterminen besteht die Möglichkeit, frisch erworbenes oder seit Längerem vorhandenes...
04. Dezember 2021 um 10:00
Ort: SDW
Rund um das Thema Obstbäume: Schwerpunkt Baumobst Samstag 04.12.2021, 10:00 – 14:00 Uhr Treffpunkt:...
10. Dezember 2021
Ort: Obstbaumschnittschule
Vermittlung von Grundwissen über den Obstbaumschnitt an Jung- und Altbäumen. Die Kursteilnehmenden...
28. Januar 2022 um 14:00
Ort: Biologische Station im Kreis Euskirchen
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Ausbreitung der Laubbaummistel und der damit verbundenen...
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Familie Krass in Sendenhorst

FloraAlkmene, Roter Berlepsch, Rote Sternrenette, Gravensteiner, Holsteiner Cox, Boskoop, Winterrambur, Weißer Klarapfel, Rotklee, Löwenzahn
FaunaGrünspecht, Bläuling, Mauersegler, Turmfalke, Zwergfledermaus
Streuobstwiese in SendenhorstStreuobstwiese in Sendenhorst © Konstantin Krass

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Diese private und nicht öffentliche münsterländische Streuobstwiese in Sendenhorst im Kreis Warendorf ist auf einer Fläche von 5000 Quadratmetern angelegt. Zu finden sind hier 35 hochstämmige Obstbäume, darunter die bekannten Sorten Alkmene, Weißer Klarapfel, Holsteiner Cox, Dülmener Rose und weitere alte Birnen-, Mirabellen-, Zwetschgen-, Pfirsich- und Kirschbäume.

Regelmäßige Nachpflanzungen werden durch selbst veredelte Obstsorten der bestehenden Sorten vorgenommen. Zwei von 35 Obstsorten sind bereits über 50 Jahre alt und alle Bäume werden selbstverständlich regelmäßig geschnitten. Einige Bäume mit Sturmschäden von 2018 werden als Totholz liegen gelassen und dienen somit als Nistplatz-und Brutplatz für diverse Gliederfüßer oder Fledermäuse. Auch Insektenhotels sind verteilt auf der Obstwiese zu finden. Zudem sind zusätzlich Nistplätze für Steinkauz und Schleiereule angebracht. Die Unternutzung der Wiese erfolgt durch Beweidung von Galloway-Rindern. Das Obst der Wiesen wird regelmäßig geerntet und für den Eigenbedarf eingelagert und zu Saft bzw. Marmelade verarbeitet.

Im Rahmen des Projektes Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW hatte sich zur Verleihung der Auszeichnung zum „Vorbildlichen Streuobstwiesenbestand“ auf dem Hof der Familie Watermann-Krass hoher Besuch aus Berlin eingefunden. Bundesumweltministerin Svenja Schulze überreichte zusammen mit dem Landesvorsitzenden des NABU NRW, Josef Tumbrinck, die mitgebrachte Plakette und Urkunde an den Sohn der SPD-Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass, den Umweltingenieur und Streuobstwiesenbesitzer Constantin Krass.

Bei der Übergabe anwesend waren u.a. auch die Kooperationspartner: Der WLV-Kreisvorsitzende Herman-Josef Schulze-Zumloh, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Franz Stockmann und die Vertreter der NAJU Ahlen Mirela Müller und David Pannock.

Auf dieser Veranstaltung unterstrich Landschaftsvertreter Herman-Josef Schulze Zumloh erneut, dass die Bauern gerne als Partner des Naturschutzes aktiv werden würden. Die SPD-Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass ergänzte, dass es für den Naturschutz als gesellschaftlich gewollte Leistung für die Landwirte eine Gegenleistung geben müsse. Schließlich sei NRW das einzige Bundesland, in dem Landwirte und Naturschützer eine Vereinbarung unterschrieben hätten, dass Streuobstbestände nicht unter 5 Prozent der gesamtlandwirtschaftlichen Fläche fallen dürfen. Die Bundesumweltministerin gutierte das Gesagte abschließend mit den Worten „Wir wollen uns alle darum kümmern“.

 

 

Kontakt

Constantin Krass
Zur Angel 15
48324 Sendenhorst
c.krass@gmx.de

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Wiese Borgholzhausen © Hanna Bante

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Die im Kreis Gütersloh am Fuße des Teutoburger Waldes angelegte Streuobstwiese der Familie Kemper umfasst rund 70-75 Obstbäume mit einer guten Mischung aus alten, neuen und regionalen Sorten. Hier legt man besonderen Wert auf einen gepflegten und regelmäßig geschnittenen Bestand. Zusätzlich pflegt eine kleine Rhönschafherde den Unterwuchs und trägt damit zum Erhalt dieser alten Schafsrasse bei.

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Auf der ca. 1,2 ha großen Streuobstwiese von Familie Brasse aus Iserlohn finden sich laut Sortenbestimmung des Pommologenvereins uralte und seltene Obstsorten. Dazu gehören u.a. die Birnensorten Münsterbirne, Josephine von Mecheln und Winternelis. Um den Bestand für die Zukunft zu sichern, werden seit 2016 Obst und Zweige für die Nachzucht genommen.

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Familie Graumann kaufte 2017 eine sehr vernachlässigte Streuobstwiese in Iserlohn. Mit viel Engagement und Herzblut wurden die Altbestände gepflegt, Neupflanzungen vorgenommen und das Obst geerntet. Mittlerweile ist eine Vielfalt an weiteren Obstsorten auf der Wiese hinzugekommen.

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Die Streuobstwiese des NABU Stadtverbandes Recklinghausen umfasst eine Fläche von etwa 3,5 Hektar auf der über 100 Obstbäume, darunter regionale Hochstamm-Apfelsorten wie der Dülmener Herbstrosenapfel, Danziger Kantapfel und die Winterbergamotte, aber auch Hauszwetschen, Ludwigs Frühe Sauerkirsche, Mispeln und essbare Vogelbeeren, stehen. Gepflegt wird die einstige Ackerfläche seit 1988 von den ehrenamtlich Aktiven des NABU Recklinghausen.

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Der Waldgarten verfügt über rund 96  Sorten von Apfel-, Birn- und Zwetschegenbäumen. Auch Kirschen und viel Wildobst wie [...]

Der Waldgarten verfügt über rund 96  Sorten von Apfel-, Birn- und Zwetschegenbäumen. Auch Kirschen und viel Wildobst wie Cido, Apfelbeeren, Hagebutten, Haselnüsse, Hagebutten, Kirschpflaumen, Schlehe, Weissdorn und verschiedene Beeren werden hier geerntet. Das Obst wird roh verzehrt oder zu Saft und Apfelcidre verarbeitet.